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26.04.2013

SG Maar/Heblos/Wallenrod - SG Michelsrombach/Rud. 1:2 (0:2)

Ausgleichende Gerechtigkeit im Abstiegskampf. Die SG Michelsrombach/Rudolphshan rettete mit viel Herz und Eifer in einem mitreißenden Spiel die knappe 2:1-Führung über die Zeit.

 

Mit rasantem Start begann die Partie im regnerischen Maar. Alexander Körbel brachte die SG nach 3 Minuten in Front. Es war der erste Treffer nach circa 465 torlosen Minuten. Spielerisch ging das Konzept größtenteils auf. Obwohl der Gastgeber immer wieder gefährlich zum Abschluss kam. Michael Stock erhielt dabei die Gelegenheit, sich abermals auszuzeichnen. In der 27. Minute war es dann erneut Alexander Körbel, der vor dem Tor die Nerven behielt und dem Keeper keine Chance ließ. Maar/Heblos/Wallenrod haderte in der Folge- nach einem „Wambley-Tor“- mit dem Schiedsrichter. Der Ball schien aber nicht über der Linie gewesen zu sein. Die erste Hälfte wurde bis auf wenige Wackler auch optisch kontrolliert.

In Hälfte zwei sollte sich das Blatt aber wenden. Der Gastgeber erhöhte den Druck und unsere SG geriet in Bedrängnis. Schon früh (65.) bestätigten sich die drohenden Zeichen. Nach Abspielfehler in zentraler Position, erwischte der Angreifer Torwart „Stocki“ auf dem falschen Fuß. Nach dem Anschluss verfiel die Partie in totale Hektik, die mit Fußball wenig gemein hatte, aber den Zuschauern hohen Unterhaltungswert lieferte. Viele Fouls und lange weite Bälle ins Seitenaus kartographierten das Abbild der zweiten Spielhälfte. Während sich unsere SG fast komplett auf Verteidigung einstimmte, versuchte der Gegner unter Aufbringung jedweder Art, den Erfolg zu erzwingen. Statt sich dabei den sportlichen Mitteln zu bedienen, erschien es dem Spielmacher des Gegners als zweckmäßiger, den eingewechselten Mario Bieber mit einem Kopfstoß schwungvoll zu Boden zu strecken. Dem Schiedsrichter blieb daraufhin nur eine logische Schlussfolgerung, die die aufgebrachte Meute am Sportfeld jedoch nicht tolerieren wollte. Den Schlusspunkt einer umkämpften Partie bildete eine Freistoßchance des Gegners auf der 16er Linie, die ungenutzt blieb.

 

In zahlreichen Partien dieser Saison wurden Punkte trotz Überlegenheit verschenkt. Heute bestrafte man in lang vermisster Effizienz die Fehler des Gegners und verteidigte dann in kriegerischer Machart, aber auch mit dem nötigen Fortune das eigene Lager. Fazit: 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf wurden eingefahren und keine neuen Verletzten häuften sich an. Der Sieg war nach gutem Start in die Partie am Ende glücklich, aber aufgrund des eisernen Willens gerechtfertigt.