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25.09.2012

SG Michelsrombach/Rudolphshan - SV Müs 0:1 (0:0)

Mit einer 0:1 Niederlage lehrte der Gast aus Müs unserer SG die Grausamkeit des Fußballs. Obwohl es lange nach einem Punktgewinn roch,
musste man sich am Ende einer bitteren Pleite beugen.

 

Es war über die gesamten 90 Minuten kein Spiel zwischen dem Tabellenführer und dem 10. Platzierten der Kreisoberliga Mitte,
sondern vielmehr ein offener Schlagabtausch zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Der Gast versuchte dabei mit schneller Spieleröffnung
und langen Bällen in die Spitze die Führung zu erzwingen, während unsere Mannschaft es mit spielerischen Akzenten meist über die Flügel
versuchte. Letzteres brachte in Durchgang 1, deutlich mehr Gefahr. Die größten Chancen vergaben Mario Bieber, der eine scharfe Hereingabe
nicht mehr erreichte und Daniel Wehner, der den Gästekeeper aus der Distanz prüfte. Dem Gast gelang es nur mit großer Mühe sich Abhilfe
im Dauerdruck unserer Elf zu verschaffen.

Im Durchgang 2, zerfiel das Spiel immer mehr in der aufkommenden Hektik. Beide Mittelfeldreihen hatten große Schwierigkeiten zu
kombinieren und Pässe in die Spitze zu spielen. Dies lag vor allem daran, das die Teams in zentraler Position aggressiv die Räume
zustellten. Nur selten gelangten Pässe in die Sturmzentrale, wie von Sascha Decher, der einen wunderschönen Flugball in die Spitze
spielte. Mario Bieber kam aus abseitsverdächtiger Position frei zum Schuss, hatte aber am starken Torhüter das Nachsehen. Auch Daniel Wehner
konnte den Nachschuss nicht verwerten und ließ damit die größte Chance im zweiten Spielabschnitt ungenutzt. Wie so oft im Fußball rächte sie
diese Nachlässigkeit. So kam der Gegner, nach einem Freistoß auf Der linken Außenbahn, unmittelbar vor Torhüter Michael Stock zum Kopfball
und versenkte den Ball eiskalt im Netz (75.). Auch in der Folge blieb die SG gefährlich, aber nicht zwingend genug, um die Niederlage abzuwenden.
Auch hier blieb Daniel Wehner nach einer guten Einschussmöglichkeit erfolglos.

 

Der Gast bewies eindrucksvoll den Unterschied zwischen einer „guten“ und einer „sehr guten“ Kreisoberliga Mannschaft.
Die Spielanteile waren annähernd ausgeglichen, das Chancenplus aber deutlich auf Seiten unseres Teams. Die Abwehr
bestätigte, bis auf einen Patzer, die gute Form der Vorwochen. In der Offensive allerdings, lag an diesem Sonntag
der Hund begraben.