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18.05.2013

SG Michelsrombach/Rud. - TSV Pilgerzell 3:1 (1:1)

Alea iacta est - Die Würfel sind gefallen. Die SG Michelsrombach/Rudolphshan zieht den überfälligen Schlussstrich im Thema Abstiegskampf. Mit 3:1 siegte unser Team verdient gegen den direkten Konkurrenten aus Pilgerzell.

 

Das diesjährige Pfingstfest lockte wie gewohnt zahlreiche Beobachter an das Sportgelände der SG Buchonia. Diese bekamen eine unterhaltsame Partie zu sehen, der es - vor allem durch die enge Tabellenkonstellation - nicht an Brisanz mangelte. Zudem kehrte auch Ex- und Neu-Trainer Andreas Schäfer in das Buchfinkenland zurück, um seiner Alt- und Neu-Mannschaft die Aufwartung zu machen. Die Freude beim künftigen Chefcoach hielt jedoch nicht lange an. In der 10. Minute brachte er nach einem unkonventionellen Rückpass auf den Torwart sein neues Team mit 1:0 in Führung. Eine Geschichte wie sie nur der Fussball schreiben kann. Die Reaktion unseres Teams hingegen war wenig rühmlich, da man nach kämpferischer Anfangsphase langsam das Heft aus der Hand gab. Rund 25 Minuten hielt die Führung, ehe ein strittiger Elfmeter den Ausgleich brachte. Unsere SG war auch im Anschluss zu passiv und unentschlossen, um ernsthafte Torgefahr auszustrahlen.

Der zweite Durchgang brachte wieder neuen Wind ins Team. Spielerisch und kämpferisch bot man nun wieder Normalform an. Auch wenn die Torgefahr fehlte, waren es nun die Kleinigkeiten, die den entscheidenden Unterschied ausmachten. Diese Kleinigkeit war etwa 1,85m groß und hieß Alexander Körbel, der sich gleich doppelt verewigte. Zunächst ließ er bei seinem Kopfball - nach Eckball von Marcel Möller - zur erneuten Führung die gewohnte Leichtigkeit aufblitzen. Ehe er in der 74. Minute am schnellsten umschaltete und einen Alleingang auf das gegnerische Tor in aller Brillanz veredelte. Auch Michael Stock drückte der Partie in der Nachspielzeit seinen Stempel auf. Aus kürzester Distanz parierte er einen sicheren Treffer und unterband ein letztes Aufbäumen des Gegners.

 

Unsere SG lieferte im Saisonfinale vor heimischen Publikum einen wahren Schlusssprint ab. Einstellung und Härte waren dem Abstiegskampf angemessen und wurden seit langem mal wieder erfolgreich durch unser Team praktiziert. Auch wenn Alexander Körbel den entscheidenden Unterschied ausmachte, so darf das gesamte Team auf die erbrachte Leistung stolz sein und sich ein weiteres Jahr in der Kreisoberliga wähnen.

Kurios: Bei einem Sieg im letzten Spiel gegen Steinhaus winkt sogar der 7. Tabellenplatz. Es wäre die bis dato beste Platzierung unseres Teams in der KOL.